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Chronik der Evangelischen Dorfkirche Jühnsdorf

 

Der Ort "Jühnsdorf" (Jüensdörp) wird urkundlich zum ersten Mal 1372 in der Form "Joensdorff" erwähnt, drei Jahre später im Landbuch als "Gudenstorpp".

Die mittelalterliche Kirche des 14. Jahrhunderts hatte einen kapellenartigen Charakter, sie war ein rechteckiger Feldsteinbau.
Ihr wurde 1869 im Westen ein Unterteil aus Feldsteinen mit hohem Spitzturm, im Osten eine halbrunde, mit einer Halbkugel überwölbte Absis angefügt. Beides wurde aus gelben Ziegelsteinen errichtet.
Am 20.Dezember 1869 erfolgte durch Generalsuperintendent Dr. Hoffmann die Einweihung der Kirche.

Die Kirche von Jühnsdorf war bereits 1541 Mutterkirche mit Glasow als Filia, der 1694 auch Rangsdorf angeschlossen wurde.
Am 9.Januar 1818 folgte der Zusammenschluß der Pfarrsprengel Jühnsdorf und Blankenfelde.

Im 1. Weltkrieg wurden von den 3 Glocken die beiden großen abgegeben und eingeschmolzen. 1957 kam wieder eine 2. Glocke hinzu.

Die Kirche Jühnsdorf wurde 1995 instand gesetzt, sie erhielt einen fast neuen Dachstuhl und ein ganz neues Dach.
1999 wurde sie in Eigeninitiative unter Leitung von Pfr. Kaehler malermäßig erneuert und erhielt als Spende von Familie Bartz einen geschmiedeten Kronleuchter.
Eine elektrische, funkgesteuerte Kirchturmuhr wurde 2006 eingebaut.

Im August 2009 wurde eine Marmortafel mit einer Kurzchronik durch den Steinmetz Riesenberg angebracht.
 

 

20 Jahre Mauerfall
 

 

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